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Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

von Joel Pommerat
aus dem Französischen von Isabelle Rivoal

Über den Kampf um Liebe
Aus zwanzig szenischen Fragmenten schafft Joël Pommerat ein Kaleidoskop des Kampfes um Liebe. Hier gibt es viel zu gewinnen und noch mehr zu verlieren. Geheimnisse werden preisgegeben, Wahrheiten auf den Tisch gepackt. In der Zuspitzung der Szenen entsteht ein beeindruckend realistisches Bild dessen, was uns verbindet und uns zugleich entzweit.

Denn Beziehungen können kompliziert sein: Eine Reinigungskraft beruhigt ihre Kolleginnen, dass sie sich nur strategisch von ihrem Freund getrennt hat, um ihn zur Vernunft zu bringen, und bemerkt nicht, dass drei Meter über ihr sein Leichnam hängt. Oder auf dem Standesamt behauptet die Schwester der Braut, in Wahrheit würde der Bräutigam sie lieben; nach und nach stellt sich heraus, dass der Bräutigam alle Schwestern der Braut geküsst hat. Dann zerstreiten sich zwei gute alte Freunde, weil der eine darauf beharrt, dass der andere einmal herablassend zu ihm war.

Joël Pommerat wirft uns von einer heiklen Situation in die nächste, die Bühne steht unter Hochspannung. DIE WIEDERVEREINIGUNG DER BEIDEN KOREAS ist ein dynamisches Ensemblestück, das niemanden kalt lässt.

Joël Pommerat (*1963) wurde mit 18 Jahren Schauspieler und begann mit 23 Jahren regelmäßig zu schreiben. 1990 wurde sein erstes Stück, der Theatermonolog Le Chemin de Dakar, am Pariser Théâtre Clavel uraufgeführt. Mit dieser Produktion gründete er die Compagnie Louis Brouillard. Als Autor-Regisseur entwickelt er seine Stücktexte häufig zusammen mit den Schauspielern während der Proben. Sich selbst definiert er dabei als Autor der Aufführung („auteur de spectacle“) und die Mitglieder seiner Compagnieals Mitautoren. Seine Werke wurden u.a. mit dem Grand Prix de littérature dramatique, mit dem Prix Molière und dem Prix Beaumarchais ausgezeichnet.

2006 präsentierte das Theaterfestival in Avignon eine Werkschau seiner Inszenierungen. In Deutschland waren die Produktionen seiner Compagnie Louis Brouillard regelmäßig auf den Festivals.

Regie Irmgard Lübke
Ausstattung Marlene Lübke-Ahrens

Es spielen Maren Menzel, Andrea Praxmarer, Verena Rosenauer, Sonja Rudolf,
Michaela Schalk; Sandro Gusmerotti, René Orbini, Peter Schumacher

Premiere 1. Oktober 2022
Weitere Vorstellungen 7/8/9/14/15/16/21/22/23. Oktober 2022

Beginn 20 Uhr, Sonn- und Feiertage 19 Uhr

Kartenreservierung:
Online reservieren
oder unter 0676/4988025
Karten EUR 16,-/EUR 13,- (Schüler und Studierende)

Zutrittsregelung:

Für den Zutritt zur Veranstaltung gelten die aktuellen Corona-Regeln und Verordnungen.



 
   
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